Generation Golf

Gestern noch mit dem Schultornister, heute mit der Aktentasche unterwegs

generiert von Sloganizer

28 Februar 2006

Endlich

Moin zusammen,

morgen hat die Zeit des Grauens endlich ein Ende. Schluss mit der Beklopptenmusik und den kostümierten Alkoholleichen. Als bekennender Anti-Karnevalist sehne ich mir seit dem 11.11. den Aschermittwoch herbei. Verbrennt endlich den Hoppeditz oder Nubbel und dann kehrt Ruhe ein. Erstaunlicherweise gibt es noch jede Menge Gleichgesinnte. So war im Büro meine Etage gestern am Rosenmontag fast vollständige anwesend. Wo du in Köln auch unterwegs bist kommt dann einer von diesen vagabundierenden Urinkellnern vorbei und will die eine Stange schaler Jauche andrehen. Nee, danke, und auf meine Frage ob´s vielleicht ein frisches Alt haben, werd ich nur blöde angestarrt. Der gemeine Kölner ist hat ein wenig langsam, so im Geiste. Werd ich mich wohl am Freitag wieder in der Landeshauptstadt erholen müssen (Endlich normale Menschen!).

17 Februar 2006

Deutsche Sprach´, schwere Sprach´

Jedesmal, wenn ich ins Büro komme, hab ich das Gefühl eine andere Sprachwelt zu betreten. Die englische Verballhornung von ganz normalen Begriffen greift immer weiter um sich.
Da wird dann von Lines of Business (Versicherungssparten), authoritities (Vollmachten), referrals (Vorlagen), pricing (Kalkulation), account structure and coverage (Deckungskonzept) und anderem Bullshit (Bockmist) geredet.

Was soll dieser Mist....sorry (entschuldigung), dieser crap? Die Muttergesellschaft sitzt in der deutschsprachigen Schweiz und wir sitzen als Tochterunternehmen im deutschen Köln. Ich bin jetzt dazu übergegangen jedesmal, wenn jemand meint englische Fachausdrücke verwenden zu müssen, zu fragen, was er damit meint und was das auf deutsch heißt. Meistens verstehen diese Leute selbst nicht, was sie da von sich geben. Wahrscheinlich werde ich dann in ein paar Wochen als Loss-maker oder so ähnlich tituliert.
Bullshit (Bockmist)!

Wie wahr, wie wahr

Nicht gerade lustig das Bild aber doch irgendwie treffend:

Travelcheck

Moin zusammen,
nach langer Zeit nochmal ein kurzer Post von mir. Bin zur Zeit immer noch mit der Abschlussprüfung beschäftigt, morgen ist die Präsentation. Naja, sollte machbar sein.
Inzwischen bin ich reif für die Insel und wenn ich mir die folgende Karte anschaue, gibt es doch noch ein paar Urlaubsziele:



10 Februar 2006

Endlich wird mal Tacheles geredet...

"
CDU-Politiker drohte Moslems: "Hier isch die Fahrkart!" - Unterstützung von Partei
Die umstrittene Äußerung stammt von Willi Stächele, Europaminister Baden-Württembergs (ssn berichtete). Er bezog sich mit der Aussage darauf, dass angeblich 21 Prozent der Moslems einen Widerspruch zwischen Koran und Grundgesetz sehen.
Die Äußerung wurde nun von führenden CDU-Politikern verteidigt. Unter anderem der Generalsekretär der brandenburgischen CDU forderte, dass Moslems mit fehlender Treue zur Verfassung Deutschland verlassen sollen.
Die Grünen hingegen kritisierten Stächele und forderten seinen Rücktritt, wenn er die Äußerungen nicht korrigiert. Südwest-JU-Chef Bareiß bezeichnete die Rücktrittsforderung als "Blödsinn" und forderte verschärften Umgang mit dem Ausländerrecht.
Quelle: www.netzeitung.de "


Tja, da muss ich doch mal sagen: Recht hat er! Und nein, das hat nischt mit Antisemitismus zu tun. Da ist einem nur mal der Kragen geplatzt.

06 Februar 2006

Back again

Moin zusammen,

endlich nach dreiwöchiger Abstinenz und Prüfungsstress bin ich auch wieder im Lande.
Letztes Wochenende war Abschlussprüfung. Hart aber fair. Jetzt muss ich nur noch die 6 Wochen bis zur mündlichen Abschlussprüfung durchhalten und dann es endlich vorbei!!!!!

10 Januar 2006

Prüfungsvorbereitung

Moin zusammen,

nach einem kurzen Gastspiel im neuen Jahr werde ich ab morgen meinen Urlaub zur Prüfungsvorbereitung antreten. Am 06.02. sieht man sich dann wieder.

09 Januar 2006

Feiertag

Auch ich habe am 06.01. die "Ankunft der 3 Weizen" gefeiert ;)

RX-8

Moin zusammen,

jaha, seit Freitag ist es soweit: Ich hab mein neues Wägelchen. Nach der Verkrampfung im Gesicht grinse ich immer noch :)

04 Januar 2006

Der perfekte Tag im Freibad

Gerade eben auf Lachschon.de gefunden:

Ein perfekter Tag im Freibad

Ich packe so gegen 11 Uhr an einem freien Mittwoch mein Handtuch, ein Buch,
eine Flasche ALDI-Mineralwasser und eine Flasche Sonnencreme ein und setze
mich ins Auto. Natürlich müsste ich nicht mit dem Auto fahren. Ich könnte ja
auch mit dem Rad fahren. Aber Radfahren ist genauso zum Kotzen wie
Straßenbahn fahren ... und zu Fuß geht nun wirklich nicht! Also, ich fahre
zum Schwimmbad.

Je näher ich dem Schwimmbad komme, um so größer wird die Zahl der Radfahrer,
die mit sonnigem Gemüt kreuz und quer nebeneinander und sowieso überall auf
der Strasse herumschlingern, die Sonnenbrille auf der Nase und tonnenweise
Krempel im Körbchen, wie zum Beispiel Luftmatratzen, Kühlboxen,
Sonnenschirme oder ihren Nachwuchs. Man könnte glauben, manche wären aus
ihren Häusern vertrieben auf dem Weg in die Fremde ... aber nein, sie wollen
tatsächlich nur einen Tag ins Schwimmbad.

In tiefem Vertrauen auf den lieben Gott und meine Geduld rauschen sie also
unkoordiniert vor meinem Auto herum ... aber ich lasse mich nicht entmutigen
und suche einen Parkplatz. Schatten wäre toll. Am besten nicht zu weit weg.

Ich suche ungefähr eine halbe Stunde und stelle mich dann siebeneinhalb
Kilometer vom Eingang entfernt gegen die Fahrtrichtung im absoluten
Halteverbot auf einen sonnendurchfluteten Radweg, den die oben erwähnten
Bekloppten komischerweise eisern ignorieren.

Vor der Kasse steht eine riesige Menschenmenge. Darunter auch fünf ältere
Herren in Team-Telekom-Outfits, die lauthals verkünden, dass sie nach 20
Kilometern Radfahren jetzt noch 25 Bahnen schwimmen werden ... interessante

Triathlon-Variante: mit dem Fahrrad ins Schwimmbad, mit dem Krankenwagen
wieder zurück.

Drei Teenies zwängen sich durch die Reihe nach vorn. Auf meinen freundlichen
Hinweis, sie sollten sich doch bitte hinten anstellen, antwortet einer mit
einem ebenso freundlichen: "Halt doch die Fresse, Schwuchtel!" Aber ich freu
mich einfach nur weiter auf das kühle Nass und passe nebenbei auf, dass mir
im Gedränge keiner den Geldbeutel klaut.

An der Kasse mache ich meinen Anspruch auf Ermäßigung geltend. Die
freundliche Dame bittet mich herein, lässt sich Studentenausweis,
Personalausweis, Führerschein, EC-Karte, Organspender-Karte, Impfpass und
Geburtsurkunde vorlegen und unterzieht mich einem Lügendetektor-Test.
Nachdem das BKA meine Fingerabdrücke überprüft hat gewährt man mir
tatsächlich ermäßigten Einlass in den Badespass-Park!

Ich suche mir ein nettes Plätzchen auf der Wiese, lege mein original rotes
Schwuchteltuch auf ein Ameisenloch und eine alte Portion Pommes und freu
mich auf den schönen Tag. Die Vöglein singen, die Kinder schreien und die
Kids nebenan erfreuen das ganze Schwimmbad mit dem lieblichen Geschrei von
Rammstein, welches aus ihrem Ghettoblaster dröhnt.

Dann erfreue ich die Bienen und Wespen, indem ich mich von Kopf bis Fuß mit
einer pampigen stinkigen Sonnencreme einschmiere. Sofort summen sie lustig
um mich herum ...

Ach, das Leben ist schön!

Nachdem ich mich eine halbe Stunde in der Sonne geräkelt habe, bekomme ich
langsam Durst und greife zu meinem Wasser. Als ich gerade trinken möchte,
donnert mir ein Fußball lustig hinten auf die Birne, was dazu führt, dass
ich mir am Flaschenhals ein noch lustigeres kleines Stück vom Schneidezahn
abschlage ...

Ich drehe mich um und da steht ... so ein Zufall! Das sympathische kleine
Arschkind vom Eingang!

Entschuldigend sagt der Kleine zu mir: "Gib mein Ball her, du Missgeburt!"
Da kann ich natürlich nicht nein sagen und werfe ihm den Ball zu ...

Im Schwimmbad ist es echt toll!

Doch ein Schluck Wasser konnte mich nicht wirklich erfrischen. Zeit für
einen Sprung ins kühle Nass! Nachdem ich einen netten Mann neben mir darum
gebeten habe, doch ein Auge auf meine Sachen zu haben, während ich schwimme,
schlendere ich zum Becken.

Hier ist es toll!

Viele kleine Kinder rennen herum. Eins rennt mir mit dem Kopf in die Eier
und fängt an zu heulen. Die Mutter schreit mich an, was mir einfiele, so
einfach am Becken vorbeizugehen, wenn ihr Kind da herumtobt. Ja, das tut mir
natürlich Leid ... hätte ich auch wirklich besser aufpassen müssen.

Endlich bin ich im Wasser. Das ist echt schön! Das Sonnenöl von Tausenden
Leuten schillert auf der Wasseroberfläche, durch die Chlor-verätzten Augen
scheint die Welt in einen lieblichen Schleier gehüllt. Ich tauche unter und
genieße gerade den Wechsel zwischen kaltem Wasser und warmem Pipi als mir
ein nettes kleines Kind vom 3-Meter-Brett auf den Rücken springt. Als ich
japsend auftauche, um mich zu entschuldigen, sehe ich, dass es ja genau das
gleiche Kind wie eben war! Hach wie nett! Hoffentlich hat es sich nicht
wehgetan! Es hört auch tatsächlich gleich auf zu weinen, nachdem ich ihm
meine Uhr geschenkt habe. So ein liebes Kind!

Raus aus dem Wasser, zurück zum Platz.

Als ich dort ankomme, ist der nette Nachbar, der ein wenig auf meine Sachen
aufgepasst hat, nicht mehr da. Mein Geldbeutel auch nicht. Dafür aber sein
Hund, der gerade mein Schnitzelbrötchen frisst um danach in meinen Turnschuh
zu scheißen. Netter Hund!

Eigentlich bin ich sehr ausgeglichen ... aber jetzt ist es doch langsam
genug. Ich packe meine Sachen zusammen und die Sachen vom Nachbarn in seine
Kühlbox. Selbige lasse ich feierlich im Wellenbecken zu Wasser und schaue
mir belustigt den wilden Ritt an, während ich ein paar Takte "Surfin USA"
pfeife.

Mit dem Handy des Herrchens rufe ich eine 0190-Nummer an und werfe es dann
aufs Dach der Umkleidekabinen. Jetzt hab ich mich schon beinahe beruhigt.
Ich schlendere zu meinem Fußball-Freund, nehme ihm den Ball ab und schieße
ihn mit einem beeindruckenden Vollspann aus einem Meter Entfernung direkt in
sein nettes Gesicht. Nachdem er blutüberströmt nach hinten umgefallen ist,
nehme ich die Gelegenheit wahr, in seinem Rucksack noch ein kleines
Feuerchen zu legen und mache mich auf den Weg zum Ausgang.

Als ich am Beckenrand vorbeikomme sehe ich meinen Kumpel vom 3-Meter-Brett.
Da der Bademeister gerade dabei ist, einen Telekom-Opa aus dem Becken zu
fischen, nutze ich den Moment, schnapp mir die Badehose des netten kleinen
Schweinepriesters und hänge sie nicht weit entfernt an einen hohen Ast.

Als ich am Ausgang ankomme schau ich mich ein letztes Mal um: Der
Fußball-Penner hüpft plärrend um seinen brennenden Rucksack herum (das Feuer
hat inzwischen auf benachbarte Bastmatten übergegriffen), die kleine
Nervensäge hüpft nackt unter dem Badehosen-Baum herum (umzingelt von
kreischenden Mädchen) und der nette Nachbar sucht seinen Klamotten ... die
fest verschlossene Kühlbox zieht immer noch ihre Bahnen im Wellenbecken und
das Handy funkelt mir lustig vom Umkleidedach zu. Die Rechnung muss
inzwischen bei etwa 98 Euro liegen ...

Als ich zum Auto zurückkomme, hängt ein Strafzettel dran. Ich nehme ihn ab,
lese ihn aufmerksam durch und esse ihn auf. Dann steig ich in mein brütend
heißes Auto und denke:

Gar nicht so schlecht, so ein Besuch im Freibad.

Fies

Folgenden Witz gerade von einem Kollegen gehört:

Womit verhüten Emanzen?




Mit dem Gesicht!

MUAHAHAHAHAHA...........

WTF?

Moin zusammen,
mal ne kurze Frage: Kennt sich jemand mit Solvency I und Solvency II aus? Beitrags- und Schadenindex? Solvabilitätsspanne? Mist, wenn interessiert so ein Mist?!?!?!? Diesen und noch anderen prüfungsrelevanten Kram muss ich heute nochmal verinnerlichen. Lernen, abspeichern, in der Prüfung abrufen, löschen! Sachen, die ich im normalen Berufsleben nie wieder brauchen werde *grummel*.

Ab morgen werde ich mich dann auf die Marksegmentierung und Kundentypologien stürzen, yippieh, was freu ich mich schon darauf :(